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Die Top-10-Liste für eine glückliche Beziehung

In einer Umfrage wurden 4000 Ehemänner und Ehefrauen gebeten zu beschreiben, was Sie tun, damit ihr Eheglück im Alltag bestehen bleibt? Hier ist die Liste die sich aus den vielen Antworten als eine Top-10-Liste für eine glückliche Ehe ergeben hat:

1. Sich täglich Zeit für sich selbst nehmen: Genieße jeden Tag 1 Stunde und 15 Minuten „Ich-Zeit“. „Ich-Zeit“ ist die Zeit in der Du das tust, was Du am Liebsten tust. Egal ob dies Fernsehen, Shoppen, Bier trinken mit Freunden, basteln im Keller, etc. ist.

2. Positive Kommunikation: Sage „Danke“, wenn Dein Schatz im Haushalt unterstützt, hilft bzw. Dir etwas Gutes tut (z.B. für Dich kocht, Deine Wäsche macht, einkaufen geht, eine „Deiner“ Tätigkeiten übernimmt).

3. Natur: 1 mal pro Monat ein Spaziergang in der Natur

4. Tee: 1 mal pro Tag bietet der Partner / die Partnerin an, einen Tee zu machen.

5.  Offene Kommunikation: Sprich jeden Tag mindestens 24 Minuten miteinander offen über die Dinge, die Dich bewegen.

6. Bei Streit: Küsst Euch und versöhnt Euch immer bevor Ihr einschlaft!

7. Streicheleinheiten: Umarmt und streichelt / liebkost Euch sich mindestens fünf mal täglich. Und sage  1 mal pro Tag „Ich liebe Dich“!

8.  Schriftliche Kommunikation: Schreibe 4 SMS, rufe Deinen Schatz 4 mal an oder schreibe 4 Emails pro Tag an ihn/sie , während Du in der Arbeit bist.

9. 2er-Zeit: Drei Abende pro Woche solltet Ihr gemeinsam am Sofa verbringen.

10. Komplimente: Macht einander zwei mal täglich Komplimente.

Auch wenn nicht alle Erfahrungs-Tipps 1:1 umlegbar sind für Dich, so ist es eine gute  Übersicht über die Dinge, die im Alltag für glückliche Ehen sorgen können: Aufmerksamkeit, Wertschätzung, Dankbarkeit und vor allem Initiative. Denn die meisten dieser Punkte setzen voraus, dass Du von Dir aus aktiv wirst. Und nicht nur, wenn der Partner /die Partnerin sich bedankt als „Retour-Danke“.

Also – viel Spaß beim Ausprobieren!

 

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Die Abwärtsspirale: Vom Streit bis zur Trennung – wie kommen Sie da raus?

Laut einer dänischen Umfrage unter 1009 Paaren (Alter 18-74) sehen 16% der befragten Paare Streit als ein großes Problem in der Beziehung und 46% davon wollen sich wegen der Streitereien trennen! D.h. jede zweite Beziehung in der viel gestritten wird, ist trennungs- bzw. scheidungsgefährdet.

Streit führt zur Trennung in Partnerschaften

Die häufigsten Auslöser  für Streitigkeiten in der Beziehung sind:

  • Uneinigkeit über die Aufgabenteilung zuhause: 23%
  • Einhalten von Vereinbarungen: 6%
  • Geld: 6%
  • Kindererziehung: 4%
  • Sex: 3%
  • Eifersucht: 3%
  • Arbeit: 1%
  • Andere Ursachen. 9%

Warum streiten Paare? Streit entsteht oft weil sich die Kommunikation abnutzt und unser Aktives Zuhören im Laufe der Beziehung abnimmt.  Wenn wir nicht mehr zuhören und nachfragen, so ist es uns kaum mehr möglich unsere Partner zu verstehen. Und so verlieren wir die Möglichkeit die Bedürfnisse und Wünsche unseres Partners rechtzeitig (!) zu erkennen.

Was kann ich tun? Wenn Sie feststellen, dass Sie immer wieder streiten und sich im Kreis drehen und sich der Streit immer wieder an den selben Dingen entfacht, ist es Zeit aktiv zu werden. Setzen Sie sich für ihre Beziehung ein. Bevor es zu spät ist.

Wie kann ich Streit in meiner Beziehung bewältigen?

Step 1: Nehmen Sie die Luft raus: Wenn der Streit eskaliert braucht das Thema und das Paar eine „Auszeit“. Setzen Sie auf Deeskalation, indem Sie eine der folgenden Dinge probieren:

  • Time-Out / STOP: Vereinbaren Sie ein Zeichen, dass Sie mit den Händen machen können, wenn Ihr Partner / Ihre Partnerin zu weit geht bzw. der Streit ausser Kontrolle gerät. Schweigen Sie dann beide mindestens eine Minute lang, während Sie sich gegenübersitzen. Versuchen Sie dabei an ganz etwas anders zu denken. Wenn möglich, sollte es etwas schönes aus der gemeinsamen Beziehungszeit sein.  Dann steigen Sie wieder ein, indem Sie versuchen in „Ich-Botschaften“ miteinander zu sprechen.
  • Einer Spricht / der Andere hört zu: Versuchen Sie diese „Paarkommunikationsregel“ gemeinsam durchzuhalten. Das ist schwierig. Es wirkt jedoch de-eskalierend. Vorausgesetzt Sie schaffen es wirklich zuzuhören.

Step 2: Beginnen Sie wieder zuzuhören. Woran merken Sie, ob Sie richtig zuhören? Sie hören nicht wirklich zu, wenn

  • Sie sich bereits ein (Gegen)Argument zurecht legen, während ihre Partner/Ihre Partnerin spricht.
  • Sie Ihn/Sie unterbrechen.
  • Sie es nicht aushalten zu warten bis Er/Sie den Gedanken fertig ausformuliert hat.
  • Sie auf einen Vorwurf mit einem Gegenvorwurf reagieren. Versuchen Sie herauszufinden, was Ihren Partner/ ihre Partnerin verletzt hat / gekränkt hat. Hören Sie aktiv zu und fragen Sie solange nach, bis Sie genau verstanden haben was er/sie sagen möchte.
  • Sie es nicht schaffen so lange bei seinem / ihrem Argument / Thema zu bleiben, wie sie brauchen um genau zu verstehen, worum es geht.

Step 3: Bringen Sie Kommunikation in ihre Beziehung: Kaufen Sie eine Paarkommunikationsanalyse und versuchen Sie in einer Mediation ohne Mediator festzulegen, worum es im Streit geht.

Paarkommunikationsanalyse
Paarkommunikationsanalyse

Step 4: Nehmen Sie Hilfe in Anspruch: Dies gilt insbesondere, wenn Sie merken, dass Sie sich im Kreis drehen mit der gegenseitigen Abwechslung von Angriff und Verteidigung. Dann brauchen Sie eine persönliche Kommunikationsbegleitung. Nehmen Sie sich 2-3 Sitzungen lang Zeit. Mit einem Beziehungs-Begleiter können Sie neue Erkenntnisse gewinnen, den Prozess verlangsamen und somit neue Erkenntnisse gewinnen, wie Sie in Zukunft ihre Alltagsstreitigkeiten in den Griff bekommen können.

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Romantische Filme zerstören die Liebe in einer Beziehung

Es ist Freitag Abend und im TV läuft ein romantischer Film. Nach Überwindung vieler Widerstände kriegen sich die Liebenden am Ende und spazieren gemeinsam in den Sonnenaufgang in Richtung eines ewig glücklichen Lebens.

Paartherapeuten haben festgestellt, dass viele Paare an diese Film-Geschichten glauben. Sie sind „happy-ever-after addicts„. Ebenso wie Paare glauben, dass Sex perfekt sein muss. Gemeinsamer Orgasmus ist eh klar. Die Macht der Bilder, die wir in TV und Internet sehen ist so stark, dass wir in unseren Beziehungen unter Druck geraten, wenn wir es nicht schaffen ewige romantische  Verliebtheit aufrechtzuerhalten.

Romantische Momente: Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex
Romantische Momente: Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex

Laut einer australischen Umfrage in der 1000 Personen befragt wurden, meinte fast die Hälfte der Befragten, dass romantische Komödien ihren Blick auf ideale Beziehungen zerstört hätte. Therapeutin Gabrielle Morrissey meint, dass nur wenige Stunden Romantik-Kino die Beziehung für Wochen und Monate belasten kann.

Ist eigentlich schon jemanden aufgefallen, dass die meisten Filme aufhören, wenn die Paare glücklich zusammen gefunden haben? In der realen Beziehungswelt beginnt erst dann die Beziehung. Paare ziehen zusammen, richten Wohnung / Haus gemeinsam ein, planen Familie zu gründen, kriegen Kinder, heiraten, etc. etc. Viele dieser Momente werden in Filmen romantisiert behandelt. Und daher zerstören diese idealisierten Bilder laut einer britischen Studie auch viele Beziehungen.

Wir erwarten vom Partner, dass er – so wie im Film – uns die Wünsche von den Lippen lesen kann. Doch leider ist dies nicht der Fall. Vielmehr müssen wir dazu imstande sein unsere eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle mit Worten auszudrücken. Und nicht nur das – wir müssen daran arbeiten, dass unser Partner / unsere Partnerin versteht was wir meinen. Auch das ist ein Teil der Beziehungsarbeit.

Tue Dir was Gutes und stelle keine unrealistischen Anforderungen an Deine Beziehung. Schaue weiterhin romantische Filme und nimm es mit Humor, wenn es einmal bei Euch nicht so klappt. Redet darüber. Findet euch – abseits von Film und Fernsehen.

Ein kleiner Tipp: Schalte den Fernseher mal einen Abend lang aus. Es hilft. Denn wie sagt ein altes Sprichwort: „Beim Reden kommen die Leute zusammen“.

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2/3 der Paare suchen zu spät Hilfe für ihre Beziehung

In einem Artikel zu einem Ö1-Beitrag stolpere ich über folgende Aussage: Paare kommen zu spät in die Paartherapie. Meistens nutzt einer der Partner die Paartherapie, um „aussteigen“ zu können. Einer will sich trennen und macht halt mit. Damit es „smoother“ über  die Bühne geht. Gemeinsam schaffen Paare es selten rechtzeitig zu kommen.

Laut diesem Artikel ist Paartherapie bei 2/3 der Paare (!) nicht erfolgreich und sie trennen sich danach. Somit ist Paartherapie eine Form der Kommunikationsbegleitung am Ende einer Beziehung.

Doch warum fällt es uns so schwer die Beziehung am Leben zu erhalten? Was hindert uns daran die Beziehung zu pflegen? Hier sind die Aussage der Paare sehr unterschiedlich. Oft höre ich „Er/Sie hat sich verändert“ oder „Wir haben uns auseinander gelebt.“  Dies kann z.B. mit der Geburt eines Kindes zusammen hängen. Oder mit dem Tod eines Elternteils. Oder mit einer „Midlife-Crisis“, die immer früher zuschlägt. In vielen Fällen sind es externe Ereignisse, die unterschiedlich wahrgenommen werden. Innerhalb der Paarbeziehung geht es in fast allen Fällen jedoch um die Kommunikation. In den meisten Fällen schaffen es die Partner nicht eine gemeinsame Sprache und Sichtweise zu finden bzw. zu entwickeln. In allen Fällen ist die Abnahme der Kommunikationsdichte zu beobachten. Immer weniger wesentliche Worte, Berührungen legen sich wie schleichendes Gift über die Beziehung. Immer mehr nebeneinander leben statt miteinander leben.

Die Lösung

Was tun? Es gibt keinen „easy catch“, keine schnelle und einfache Lösung. Vielmehr gibt es Beziehungsarbeit, die es zu leisten gilt. Und diese beginnt mit Tag 1 der Beziehung.

  1. Den Partner sehen, hören und ernst nehmen. Die “ 4 apokalyptischen Reiter“ aus der Beziehung rausnehmen. Am Anfang ist dies  schwierig. Doch es geht. Ein Partner, der sich nicht angegriffen fühlt, kann einfacher zuhören. Ein Partner, der sich angegriffen fühlt, kann (leider) gar nicht zuhören. Und somit nicht eingehen auf das Gesagte. Und leider sich auch nicht darauf beziehen.

 

  1. Zuhören, zuhören, zuhören: Versuche Deinem Partner / Deiner Partnerin 3 Minuten lang zuzuhören, ohne dabei zu antworten oder sogar ohne an eine Antwort zu denken. Wenn das schwer fällt, dann mache es mit Beziehungs-Karten. Hier gibt es auch das Kommunikations-Instrument „Aktives Zuhören“. Das ist ein Kommunikations-Werkzeug, das gerne in Paartherapien genutzt und geübt wird.

 

  1. Hilfe suchen: „Rechtzeitig drauf schauen, dass man hat was man braucht“ – ein Spruch, der auch für die Beziehung gilt. So ist z.B. 18 Monate nach der Geburt des ersten Kindes ein optimaler Zeitpunkt für externe Hilfe. Stelle Dir vor es ist wie ein schwieriger Job, in dem Du regelmäßige Supervision erhälst. Ein Setting wo ein Mensch Dir / euch zuhört und dabei hilft die Kommunikation wieder in Schwung zu bringen. Dies kann durch eine Mediation erfolgen. Mehr darüber findest Du hier.

Nimm Deine Beziehung unter die Lupe. Auf welchem Stand ist bei Euch / bei Dir die Beziehungsarbeit? Gratis Tipps und Anleitungen zur Beziehungsarbeit findest Du hier.

 

Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß!!

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Scheidung: Mehr Frauen als Männer erleiden Herzanfall

Forscher der amerikanischen Duke-University über einem Zeitraum von fast 20 Jahren (1992 bis 2010) die Daten von 15.827 Personen analysiert. Jede 3. Person erlebte in diesem Zeitraum mindestens eine Scheidung. Die Analyse der Daten zeigte, dass geschiedene  Männer und Frauen über ein höheres Risiko verfügen einen Herzinfarkt zu erleiden als nicht geschiedene Personen. Die Forscher gehen dabei davon aus, dass eine Scheidung sich wie chronischer Stress auswirkt und daher gesundheitsgefährdend sein kann.

Scheidungen führen zu chronischem Stress
Scheidungen führen zu chronischem Stress

Dies entspricht auch meiner Beobachtung als Mediator im Bereich Trennung und Scheidung. Die meisten Paare leiden nicht nur kurzfristig sondern über einen längeren Zeitraum an ihrer Scheidung. Scheidungen bringen oft Geldsorgen und andauernde Kommunikationskonflikte mit dem Ex-Partner mit sich. Kein Wunder also, dass Scheidungen oft chronischen Stress auslösen. Mittlerweile gehen Forscher davon aus, dass die gesundheitliche Auswirkung einer Scheidung mit einem Todesfall in der Familie, hohem Blutdruck oder Diabetes verglichen werden kann.

Die Forscher der US-Universität Duke University gehen davon aus, dass die veränderten Lebensbedingungen (z.B. Einbußen im Einkommen) langfristig zu Stress führen. Durch den Stress wird das Immunsystem dauerhaft belastet. Dies wieder ist eine der Gründe, dass Geschiedene eher krank werden, bzw. für Herzanfälle anfälliger sind.

Überraschend ist, dass Frauen nach Scheidungen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben einen Herzanfall zu erleiden, als dies bei Männern der Fall ist. Geschiedene Frauen erlitten im Beobachtungszeitraum um 24% wahrscheinlicher einen Herzanfall als Frauen, die in diesem Zeitraum verheiratet geblieben sind. Bei mehrfahren Scheidungen unterscheidet sich der Wert um 77%!! Der Vergleichswert für Männer waren 10% höhere Herzanfallrate bzw. 30% bei mehrfacher Scheidung.

Also was kannst Du machen, damit Du Deine Scheidung möglichst unbeschadet überstehst?

In meinen Scheidungsmediationen stelle ich fest, dass Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg ist. Dies ist wenig überraschend. Paaren geht es besser, wenn sie es im Laufe der Scheidung schaffen sich miteinander abzustimmen,  zu unterhalten und auszutauschen.

Bei Scheidungen sind Konflikte normal. Die Frage ist

  • wie (respektvoll oder „unter der Gürtellinie) und
  • wo (gerichtlich oder im Rahmen der Mediation) sie ausgetragen werden.

Mediation ist hier eine von mehreren Möglichkeiten, wie Paare – die kein Paar mehr sein wollen – durch diesen schwierigen Prozess begleitet werden. Denn oft schaffen sie es nicht mehr miteinander zu sprechen, ohne dabei einen der 4 apokalyptischen Reiter zu aktivieren. Und dies macht es fast unmöglich Lösungen zu finden. Ein geschulter Mediator trägt dazu bei, dass die Kommunikation geregelt abläuft, die wesentlichen Dinge besprochen werden und eine Scheidungsvereinbarung erstellt wird die für alle Beteiligten (incl. Kinder) nachhaltig ist.

 

Aber was noch viel wichtiger ist….

Eine dauerhaufte Gesprächsbasis nach der Scheidung
Mediation – wenn Du Deine Kommunikation begleiten lässt…

Die meisten Scheidungspaare sind so in ihre Scheidung verstrickt, dass sie den Blick für das wesentliche verlieren. Das ist die Zeit nach der Scheidung. Wenn Kinder involviert sind, ist dieser Zeitrahmen oft viel länger als die Beziehung / die Ehe angedauert hat. Gerade wenn es um Themen wie Schule, Urlaub, Geburtstage, Familienfeste (z.B. Weihnachten) geht, besteht oft erneuter Kommunikationsbedarf. Da hilft es, wenn Paare auf „ihren“ Mediator zurückgreifen können. Denn die meisten Paare erleben den geschützten Rahmen einer Mediation als sehr wohltuend. Hier ist es nicht nur möglich Vereinbarungen zu treffen, sondern auch Gehör für die eigene Position und Bedürfnisse zu finden.

Aus meiner Sicht ist der „heilsame“ Effekt eines guten Gespräches miteinander – z.B. im Rahmen einer Mediation – ein sehr effektiver Stresskiller. Regelmäßige „Updates“ nach der Scheidung sorgen dafür, dass sich bei Paaren weniger oft chronischer Stress entwickelt, da sie miteinander – auch in schwierigen Situationen – in Kontakt bleiben. Hier geht es nicht darum die Paarbeziehung zu retten, sondern darum die Elternbeziehung respektvoll und nachhaltig zu unterstützen. Dies geschieht einerseits zum Wohl der Kinder und andererseits – siehe die obige Studie – damit die Eltern selbst auf ihre Gesundheit achten.

Die Studie der Duke University findest Du hier.

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Was macht Dein Schatz mit 1 Million Euro?

Deine Schatz-Frage: Weißt Du es?

Am Anfang  einer Beziehung lesen wir einander wie offene  Bücher. Alles ist einfach und klar. Doch wieviel weißt Du eigentlich über die Partnerlandkarte Deiner Frau / Deines Mannes? Beantworte folgende Frage für Dich und  schreib Deine Antwort auf. Dann schicke die Karte Deinem Schatz und schau was er/sie denkt bzw. mit 1 Million Euro machen würde? Weißt Du es?

 

Wissensfragen und Partnerlandkarte

Im Laufe einer Beziehung ändern sich die Antworten zu Fragen und Themen, die am Anfang einer Beziehung besprochen wurden. Daher ist es wichtig die beziehungsrelevanten Fragen zu Themen wie Kinder, Zukunft, Geld, Sex, gemeinsame Interessen etc. in regelmäßigen Abständen miteinander zu besprechen. Die Partnerlandkarte ändert sich mit den Bedürfnissen der jeweiligen Menschen.

Mit der Beziehungsreise könnt ihr die gegenseitige Partnerlandkarte einfach und spielerisch immer wieder kennenlernen bzw. aktualisieren. Mit 110 verschiedenen Fragen ist es euch möglich die Fragen auszusuchen, die gerade wichtig sind. Egal ob es über Sex, Nähe, Zärtlichkeit, Wertschätzung oder aktives Zuhören Deines Schatzes geht. In den 110 Karten sind 20 Wissensfragen  enthalten. Darüber hinaus gibt es andere Formen der Kommunikation wie Entschlüsseln, Aktives Zuhören, Selbstbild-Fremdbild und Pantomime. Mehr dazu findest Du hier.

Klicke auf die Karte und schicke Sie Deinem Schatz. Was wird er/sie wohl darauf antworten? Viel Spaß beim Vergleichen der Antworten!

 

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Kennst Du das Geheimnis einer glücklichen Ehe?

An der Universität von Virginia wird untersucht was eine glückliche Ehe ausmacht. In dem Zusammenhang wurden 2870 Paare mit Kindern befragt, was sie glücklich macht. Die überraschendste Antwort der Paare war für mich: großzügige Gesten des Partners / der Partnerin.

freundschaft
Großzügkeit in der Partnerschaft

Dabei geht es nicht darum, eine Reise oder teuren Schmuck geschenkt zu bekommen. Die großzügigen Gesten beziehen sich auf den Alltag der Paare. Es sind die Dinge, die wir selbstverständlich tun. Die ihm/ihr Freude machen. Kleine Alltagsgesten, die immer wieder geschehen und Freude machen. Glückliche Paare – so die Studie – sind dazu imstande diese Gesten der Großzügigkeit frei heraus zu machen ohne eine Erwartungshaltung, dass sie dafür etwas zurück bekommen. Sie sind dazu instande zu geben, zu schenken ohne Grenzen. Diese Gesten helfen Paaren miteinander stabile und glückliche Partnerschaften aufzubauen.

Die Forscher stellten den Paaren 3 Fragen:

  1. Machst Du regelmäßig kleine Geschenke / Zeichen der Zuneigung?
  2. Drückst Du regelmäßig Deine Zuneigung aus?
  3. Kannst Du vergeben?

50% der Paare, die sich als glücklich bezeichnen wurden in der US-Studie als sehr bzw. eher großzügig eingestuft. Umgekehr waren nur 14% der Paare glücklich, die nicht bzw. wenig großzügig waren. Der „Trick“ – so die Studie – ist das die Gesten Wertschätzung ausdrücken. Wertschätzung widerum unterstützt die Partnerschaft langfristig. Sie füllt den Speicher der Liebe für schwierige Zeiten. Dazu kommt, das es Spaß macht zu geben. Sowohl der Geber als auch der Empfänger erhalten Zustimmung bzw. erleben durch diese Gesten positive Gefühle.

Was kann ich selbst tun? Beispiele für Großzügigkeit:

  • in der Früh einen Tee machen
  • das Bett machen
  • eine Rückenmassage (ohne Hintergedanken!) durchführen
  • ein überraschend mitgebrachter Blumenstrauß (gilt für Männer wie für Frauen!)
  • eine Aufgabe zuhause freiwillig übernehmen (ohne zu erwarten, dass er/sie dafür etwas anderes tut)

Dies sind nur einige Beispiele für kleine Zeichen der Liebe, die im Beziehungs-Alltag zu einer stabilien und glücklichen Beziehung beitragen. Probiere es aus und erzähle uns wie es Dir dabei ergangen ist. Denn auch hier gilt

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Erich Kästner

 

 

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Studie: Was die ersten 2 Jahre Deiner Beziehung so wichtig macht

Wir haben 2 Jahre Zeit. Dann ist klar, ob wir es schaffen oder nicht. So meint dies zumindest Ted Huston, Professor der Psychologie an der Universität von Texas. Beziehungsrettend ist die Anzahl der Jahre bevor wir heiraten, ebenso wie unsere Einstellung zu Beziehungen. Aber was bedeutet das konkret für Deine bzw. meine Beziehung?

Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex
Die romantische Anfangsphase einer Beziehung

Huston untersucht in seiner Studie die Ursachen für Trennung und Scheidungen.

Wieso lassen Paare sich scheiden? Was ist die Ursache für Scheidungen? In „4 Schritte bis zur Trennung“  und anderen Beiträgen habe ich die Resultate von John Gottman – einem bekannten amerikanischen Scheidungsforscher dargestellt. Nun gibt es aktuelle Resultate anderer Forscher. Neu daran ist, dass das Verhältnis frisch verheirateter Paare in den ersten 2 Jahren ihrer Ehe im Fokus steht.

Ted Huston fand heraus, dass nicht Konflikt und Streit die Scheidungsursachen sind, sondern der Verlust des ursprünglichen Ausmaßes an Liebe und Zärtlichkeit. Dies führt zu mehr Streit, Auseinandersetzung und Konflikten.

Was bedeutet das für Dich und Deine Beziehung bzw. Deine Ehe? Nicht die Streitvermeidung und Konfliktlösung sollte Dir am Meisten am Herzen liegen, sondern die Frage wie Du es schaffst die positiven Gefühle Deinem Partner / Deiner Partnerin gegenüber beizubehalten. Kleine Zeichen der Liebe im Alltag zu setzen ist die Herausforderung, die Paare miteinander meistern sollten. Dann kommt es – so Huston – zu weniger Streit und die Scheidungswahrscheinlichkeit nimmt erheblich ab.

Für mich sind diese Gedanken wenig überraschend. Seit einiger Zeit konzentriere ich mich auf das Thema Positive Kommunikation und wie ich diese in Beziehungen stärken kann. Für Paare ist es oft leichter bzw. erfolgversprechender die Anteile der positiven Kommunikation zu erhöhen anstatt an der Beseitigung der negativen Kommunikation zu arbeiten. Der Fokus auf die schönen Dinge, die ihr miteinander erlebt und erleben könnt ist oft erfolgversprechender als ein ernstes Gespräch, wo ihr euch gegenseitig Sachen an den Kopf werft. Dabei bleibt es wichtig Dinge auszusprechen, einander aktiv zuzuhören und die Sachen die wir hören zu entschlüsseln. Diese Kompetenz braucht es. Die andere Kompetenz zur positiven Kommunikation ist vielmehr eine Schlüsselkompetenz, die es uns erleichtert einander zuzuhören, aufeinander zuzugehen und Nähe und Intimität zuzulassen.

Verlust der gemeinsamen Nähe / Intimität als Ursache  für Scheidungen und Konflikte

Zuerst fühlst Du Dich Deinem Schatz so nah wie keinem anderen Menschen. Diese Nähe nimmt mit der Zeit ab. Die gegenseitige Wertschätzung am Anfang einer Beziehung ist im Alltag kaum aufrechtzuerhalten. Am Anfang denkst Du dass nur er/sie weiß wie es Dir geht bzw. die Dinge so sieht wie DU bzw. Dich richtig versteht. Dann kommt der Reality-Check für viele. Die vielen kleinen Enttäuschungen die im Alltag zu dem Gefühl führen  „wir haben uns auseinander gelebt“.

Kommunikation im Alltag
Kommunikation im Alltag

In der Wissenschaft wird diese Alltags-Entzauberung als „Disillusionment“ bezeichnet. Mit anderen Worten, wir bauen am Anfang der Beziehung eine Illusion auf, die nicht aufrecht zu erhalten ist. Je kürzer die Zeit zwischen Kennenlernen und Hochzeit ist, desto eher ist dies – laut Reis der Fall.

Huston meint dazu, dass es ein anderes Modell als das Disillusionment Modell gibt, das Paaren weiterhilft. Er nennt es das „enduring dynamics model“: Paare entwickeln Beziehungsmuster miteinander, die die Beziehung auf Dauer stabil halten. Dabei soll dies die Paare darin unterstützen den Übergang von der „Romantischen Beziehung“ zur “ funktionierenden Partnerschaft“ gemeinsam zu meistern.

Laut Huston ist der Verlust des ursprünglichen Ausmaßes von Liebe und Zuneigung der größte Auslöser für Scheidungen. Damit sind es nicht die Konflikte, die Paare als Scheidungsauslöser erleben, sondern es ist der Verlust der Nähe und Intimität der davor geschieht.

Diese Erkenntnis sollte dazu führen, dass wir uns nicht auf die Lösung der Konflikte und Probleme stürzen, um Beziehungen „zu retten“. Vielmehr geht es darum die positiven Gefühle füreinander zu erhalten bzw. etwas dafür zu tun dass Intimität und Nähe wieder stattfinden und Platz haben. Tipps zum Thema positive Kommunikation bzw. Entwicklung von Nähe in Deiner Beziehung findet ihr in den hier verlinkten Artikeln sowie in meinem Blog.

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Dein bester Trennungs-Schutz: Der tägliche 6 Sekunden-Kuss

Jeden Tag sehe ich wie sich Paare zum Abschied ein „Busserl“ geben, bzw. ein Küsschen. Die Lippen berühren sich dabei kaum, im besten Fall ist es eine gehauchte Berührung.

Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex
Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex

Oder nur ein Bussi auf die Wange. Dabei brauchen Paare mehr als einen Andeutungskuss, wenn ihre Beziehung auf Dauer  glücklich bleiben soll. Genauer gesagt, die brauchen regelmäßig einen 6-Sekunden-Kuss. Das geht aus Studien und Beobachtungen des amerikanischen Beziehungsforscher John Gottman hervor.

Müssen es 6 Sekunden sein?

Laut Gottman ist dies lang genug um romantisch zu sein und nicht so lange, dass die Kinder zu spät in die Schule / den Kindergarten kommen 🙂  Nein im Ernst, durch Küssen wird Oxytocin freigesetzt. Dadurch fühlen wir uns dem Partner / der Partnerin verbunden und näher. Dieses Gefühl der Nähe braucht Deine Beziehung so oft und so viel wie möglich. Erst recht, wenn der ganz normale Wahnsinn = Alltagsstress Deine Beziehung unter Druck setzt. Also – keep kissing. Am Besten 2 mal am Tag – d.h. in der Früh und am Abend. So kommen schon ein paar Minuten in der Woche zusammen. Die magischen 5 Stunden rücken somit in erreichbare Nähe.

Der 6 Sekunden-Kuss – eine Anleitung

Schau was passiert, wenn Du Dir vornimmst Deinen Partner / Deine Partnerin 6 Sekunden lang zu küssen. Wird er/sie es missverstehen und als Einladung zum Sex sehen. Vielleicht musst Du Dich ja langsam vortasten. Von 1 Sekunde, auf 2 Sekunden und soweiter. Und schau was zurückkommt? Denn was leicht klingt dauert lang. Der Weg vom Bussi auf 6 Sekunden ist weit. Zähle mal während des Küssens – 21  -22 – 23 – 24- 25- 26 🙂   Solange  haben viele Paare sich schon seit Ewigkeiten nicht mehr geküsst.

Welche Art von Küsser bis Du? Hier ein paar Infos und eine Anleitung. Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

TIPP: DER 6 SEKUNDEN KUSS
TIPP: DER 6 SEKUNDEN KUSS

Weitere Infos zum 6-Sekunden-Kuss findest Du hier.

Viel Spaß beim Zählen 🙂

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Mehr Sex in Deiner Beziehung? 4 Tipps

Bei den meisten Paaren, die mit ihren Kommunikationsproblemen zu mir kommen, stelle ich fest, dass sie keinen Sex mehr haben. Oft schon seit Jahren. Es ist in meinen Augen dann oft ein Wunder, dass sie überhaupt noch zusammen sind. Oft sind sie dies nur mehr, weil sie miteinander Kinder haben. Ihre Paarbeziehung ist eigentlich schon tot und der Alltag besteht fast ausschließlich aus Organisation und den 4 apokalyptischen Reitern.

Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex
Vom 6 Sekunden-Kuss bis zum Sex

In einem Zeit-Online Sex-Artikel vergleicht die Autorin Sex mit Kommunikation. Wenn ein Paar viel Sex miteinander hat, ist es wie wenn das Paar viel miteinander auf körperlicher Ebene spricht. Gibt es wenig Sex wird auf körperlicher Ebene zu wenig miteinander „gesprochen“. Ein interessanter Gedanke.

Ist Sex Kommunikation?

Gehen wir mal davon aus, dass ein großer Teil unserer Sprache non-verbale Kommunikation bzw. Zeichen sind. Dann wärem körperliche Berühung, Streicheln und Sex nonverbale Kommunikation.

Also was tun, wenn ich zuwenig Sex habe?

Körperlichen Kontakt wieder herstellen. Nein, damit meine ich nicht Beine spreizen und Sex haben. Vielmehr geht es darum die körperliche und non-verbale Kommunikation wieder zu stärken. Hier einige Ideen aus der Praxis:

1 . Ein Kuss in der Früh und am Abend, wenn er/sie nachhause kommt. Mit der Zeit sollte der Kuss ausgedehnt werden. Der Beziehungsforscher Gottman empfiehlt einen 6-Sekunden Kuss, damit die positive Kommunikation wieder ansteigt. Fange mit dem 1-Sekunden-Kuss an und arbeite Dich nach oben. Enjoy 🙂

2. Händchenhalten beim Spazieren gehen: Langweilig oder schwierig? Probiere es mal. Es ist ein Kontaktversuch und oft ein wichtiger erster Schritt der gegenseitigen Annäherung.

3. Eine Umarmung wenn er/sie nachhause kommt: Das „Flucht-Bussi“ beim gehen und kommen erzeugt auf Dauer keine Nähe und Intimität. Ganz anders ist dies bei einer Umarmung. Probier es aus. Und steigere wie bei der Dauer des Kusses die Umarmung. Bis seine/ihre Arme auch anfangen Dich  zu umarmen.

4. Streicheln: Wie „richtiges“ Streicheln geht,StreichelnJa – es gibt auch dazu eine Studie 🙂

Und dann – wenn es passt – kuscheln im Bett mit und ohne Sex.  Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Damit Dein Urlaub nicht zur Trennung führt

Der heiß ersehnte Urlaub steht bevor. Du freust Dich sehr auf alles was Dir im Alltag fehlt:Flickr Account Jeremy Vandel

  • mehr Schlaf
  • gutes Essen (nicht selber kochen müssen)
  • Nähe und Intimität mit Deinem Mann/Frau
  • Sex
  • gute  Bücher lesen
  • viel Zeit mit der  Familie verbringen.

Im Urlaub ist dann irgendwie alles anders. Vielen Familien fällt es schwer aus dem Hamsterrad auszusteigen und einfach nichts zu tun. „Die Kinder gehören beschäftigt“ höre ich da oft. „Sonst gehen sie die Wände hoch“. Und so passiert es, dass Eltern ihren Urlaub damit verbringen den Kindern einen guten Urlaub zu bescheren. Dabei bleiben ihre eigenen  Bedürfnisse auf der Strecke. Und sollte der Partner / die Partnerin es schaffen sich um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern, so erzeugt dies auch noch Neid, Stress und manchmal sogar Hass.

So kommt es, dass der Urlaub weder zur persönlichen Erholung noch zur Entspannung in der Beziehung führt. Enttäuscht und noch ein Stückchen weiter auseinandergelebt kehren Paare zurück aus dem Urlaub. Oft beginnt einer von beiden im Kopf sich vorzustellen, ob nicht alleine alles viel einfacher wäre. Der erste Schritt zur Trennung ist damit getan.

Was kann ich tun, damit mir das nicht passiert?

Hier ein paar Tipps, die Dir helfen können sowohl für Dich als auch für die Beziehung Erholung und Entspannung im Urlaub zu ermöglichen:

Sprich mit Deinem Partner / Deiner Partnerin vor dem Urlaub über Deine, seine und eure Urlaubsbedürfnisse:Portrait of woman and man looking at each other outside

  1. ich möchte ausschlafen
  2. ich möchte mehr Sex
  3. Ich wünsche mir Zeit zum Lesen
  4. Ich möchte mich nicht um Kochen / Planen / einkaufen kümmern
  5. Ich möchte Sport treiben

 

Biete Lösungen an, wie ihr beide auf eure Kosten kommen könnt:

1.Wir wechseln uns ab: Jeder darf abwechselnd mal in der Früh ausschlafen / ein Buch lesen / Sport machen, während der /die Andere sich um Kinder/Frühstück oder was auch immer ansteht kümmert. Diese Lösung klingt sehr einfach. Viele Paare glauben sie müssen im Urlaub alles miteinander machen. Dabei zeigt sich dann oft, wie sehr Mann & Frau sich gegenseitig im Weg stehen, nerven bzw. über alles diskutieren. Das „Wir wechseln uns ab“-Modell setzt natürlich voraus, dass es danach keine Kritik am Frühstück, der Kinderversorgung bzw. der Planung gibt. Eine große Herausfoderung, dafür aber sehr schön, wenn es gelingt.

2. Wie komme ich zu mehr Sex: Schaffe die Rahmenbedingungen für den Sex, den Du gerne mit ihm/ihr haben möchtest. Wie daKiss at the beachs geht? Sprich mit Deinem Partner / Deiner Partnerin darüber. Wenn Dir das schwer fällt, dann hole Dir die Spiele-Box für Paare.Dort gibt es mehrere Möglichkeiten spielerisch einfach miteinander Dinge – wie z.B. Sex – anzusprechen. Wichtig ist, dass Du RECHTZEITIG deine Bedürfnisse nach (mehr) Sex ansprichst. 10 Minuten vorher ist oft zu spät. Wenn Du in der Früh oder einige Stunden vorher Dein Bedürfnis nach SEx ansprichst, kannst du ausloten, was er/sie braucht, damit es für beide ein schönes Erlebnis wird.

Das Ziel dieser Tipps ist, dass ihr einander als Paar wieder näher kommt im Urlaub. Wenn Du es schaffst Deine Batterien alleine aufzuladen, dann fällt es Dir auch leichter auf Deinen Partner / Deine Partnerin zuzugehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Hast Du Deinen Hochzeitstag schon mal vergessen?

Laut einer deutschen Umfragen unter 1000 Personen haben 23% schon mal ihren Hochzeitstag vergessen. Ca. 1/3 hat den Jahrestag schon mal verpennt. Peinlich? Ja vielleicht. Aber wie wichtig ist so ein Portrait of woman and man looking at each other outsideJahrestag? Genau darüber lese ich einen Artikel auf Zeit-Online und bin selbst neugierig. Ist es wichtig? Und wenn ja, warum? Am Ende kommt da der wichtigste Spruch – Danke Lea-Patricia Kurz:

Es ist viel wichtiger, sich geliebt zu fühlen, als sich an Liebe zu erinnern.

Denn genau darum geht es auch in Beziehungen. Gegenwart vor Vergangenheit. Was hilft eine schöne  Hochzeit, wenn es heute, hier und jetzt nicht gut läuft? Wenn Mann/Frau den Hochzeitstag feiern, wie den Muttertag. Weil man das halt so macht. Und nicht, weil beide Lust darauf haben miteinander die Beziehung zu feiern. Genau das sollte jedoch der Fall sein. Nein, es ist nicht wichtig ob Du schon 3,4,5,11,15,24 Jahre zusammen bist.

Wichtig ist,

Wie oft kannst Du hier Ja sagen bzw. denken? Wie oft bist Du Dir nicht sicher? Unter den Bullet-Points findest Du zu jedem Link Tipps&Tricks, wenn Du Deine Situation gerne ändern bzw. verbessern möchtest. Oder Dir einfach mal eine nette Überraschung bzw. ein Geschenk für Deine Beziehung wünscht.

Probier es aus Viel Spaß beim Feiern. Jeden Tag. Immer wieder. So oft wie möglich.

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Urlaub – das letzte Beziehungskapitel vor der Trennung?

Die Vorfreude auf den Urlaub ist groß. Endlich frei. Zeit mit den Kindern. Mit dem Partner / der PartnerIn. Doch dann kommt alles anders. Streit, Langeweile, Paralellaktivitäten  statt Gemeinsamkeiten.business people Zum Überdecken gibt es jeden Tag von Morgen bis Abend VIEL Programm. Damit Mann  und Frau sich nicht miteinander auseinandersetzen müssen.  Oder das Paar lebt im Urlaub nebeneinander her, indem es ständig online ist und das Smartphone zum besten Freund / der besten Freundin wird. Dies ist für bis zu 72% der befragten Urlauber der Fall! Wie sich das anfühlt, wenn Du nicht mehr gesehen wirst, siehst du in einem viralen Video hier.

Der Grund für die Beziehungsflaute? Im Alltag ist so vieles zu tun, dass Paare nicht merken, wie sie auseinandergleiten. Wie ihr Leben nebeneinander statt miteinander stattfindet. Im Urlaub fehlen dann plötzlich die Worte. Viele Minenfelder unbewältigter Konfliktthemen tun sich auf. Oder blinde Flecken werden vom Partner / der Partnerin sichtbar gemacht.

Wie kann ich dafür sorgen, dass mir/uns das nicht passiert? Tipps für einen schönen Urlaub

1. Gute Vorbereitung auf den Urlaub ist wichtig.

Entspannte Kommunikation
Liebe in einer Partnerschaft

Definiere eine Vorurlaubsphase. Mit Vorfreude beginnst Du Deine Aufmerksamkeit auf den Partner / die Partnerin zu richten. Mehr miteinander zu reden. Und noch viel wichtiger: Sorge dafür, dass Dein/e Partner/in sich von Dir gesehen fühlt. Und gehört fühlt. Und verstanden fühlt! Wie das geht?

  • Mache ein Kompliment am Morgen, wenn Dir was Neues an seinem / ihrem Outfit auffällt.
  • Höre, wenn er/sie am Abend nach der Arbeit erzählen will. Drehe den Fernseher ab und höre zu. Keine Lösungsvorschläge, unterbreche mal 3 Minuten lang nicht, wenn Dein Partner / Ihre Partnerin etwas erzählt. Das kann ganz schön schwierig sein. Schaue auf die Uhr!

Wenn Dein/e Partner/inn sich gesehen, gehört und verstanden fühlt, heißt das noch lange nicht dass er/sie mit allen Dingen einverstanden ist. Dafür hast Du eine Kommunikationsbasis geschaffen, die es ihm/ihr erleichtert sich zu öffnen, sich auszutauschen und Dir zuzuhören.

2. Im Urlaub: Schaffe Dir und Euch Freiräume: Freiräume sind Momente und Erlebnisse, die nur Dir oder nur ihm/ihr oder nur euch beiden gehören. Hier ein paar Ideen dazu:

  • Morgenstund´hat Gold im Mund´: Steht abwechselnd auf und richtet das Frühstück bzw. übernehmt die Morgenroutine für den anderen. Der/die Andere Füße_Kind_Erwachsener_Herbert_Flickrkann diese „Morgenstunde“ nutzen, um
    • Sport zu treiben (1 Stunde Nordic Walking, 1 STunde laufen gehen, Spaziergang am Strand/in den Bergen / im Wald)
    • Liegen bleiben und schlafen
    • Liegen bleiben und lesen
  • Mittags / Abends: Wechselt euch bei den organisatorischen Dingen ab. Einer kocht, der/die Andere „hat frei“
  • Detox-Time: Vereinbart die Zeiten am Tag an denen ihr keine Smartphones, kein Ipad und keinen Fernseher nutzt. Je länger ihr das schafft, desto besser. Spielt etwas miteinander. Redet miteinander. Wenn das schwierig ist, dann spielt ein Gesellschaftsspiel oder die Spiele-Box für Paare. Wichtig ist wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn das macht meistens Lust auf mehr.

3. Nach dem Urlaub: Alles ist gut gegangen und wir kehren wieder in den Alltagstrott zurück? Oder doch lieber nicht? Schafft ihr es euch Freiräume füreinander und miteinander zu organisieren? Wenn ihr wisst was Kiss at the beachihr gemeinsam und alleine wollt, sollte dies möglich sein. Setzt euch zusammen und macht einen Plan.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Und: SCHÖNEN URLAUB 🙂