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Das 1. Kind und die Paarbeziehung: Die 18 Monate-Regel

Kommunikation ist der Schlüssel beim ersten Kind
Zuhören im Alltag mit Kleinkind?

In einer aktuellen dänischen Studie zu der 250 Neo-Eltern über 4 Jahre nach der Geburt befragt wurden zeigt sich, dass die Beziehung von Neo-Eltern mit dem ersten Kind sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Viele schaffen es nicht. Woran es liegt? Laut Studienautorin Tea Trillingsgaard haben wir uns durch spätere Elternschaft und Individualisierung in der Gesellschaft daran gewöhnt „Freijahre“ zu haben. „Auszeiten“, persönliche Entwicklung und Bildungskarenzen erschweren – so die Studie – den Einstieg in das Elterndasein.

Erwartungen an die Beziehung in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft rücken die Eltern näher zusammen. Die Erwartung an die gemeinsame Zeit und diese Nähe lassen nach der Geburt unweigerlich Enttäuschungen und Überforderung entstehen. Denn ein kleines Baby führt Schlafentzug der Eltern mit sich, ebenso wie viele neue Herausforderungen, da es sich um ein 24h-Programm handelt, dass für alle Beteiligten (Eltern wie Kind) neu ist…

Die 18-Monate-Regel für Paare mit Kommunikationsschwierigkeiten

Die dänische Forscherin und Psychologin stellte fest, dass Paare, die vor der Geburt des Kindes miteinander kommunizieren konnten wesentlich weniger Probleme hatten. Ein zweiter wesentlicher Faktor ist die Frage ob es zu psychischen Schwierigkeiten (wie z.B. Depression nach der Geburt) während und nach der Schwangerschaft gekommen ist oder nicht. Während letzteres nicht beeinflussbar ist, so gibt es laut Studienautorin einen optimalen Zeitpunkt an dem Paare mit Kommunikationsschwierigkeiten Hilfe suchen sollten. Denn es hilft scheinbar wenig, wenn dies während der Schwangerschaft geschieht. Viel besser ist es 18 Monate nach der Geburt. Da haben sich die Paare an die neue Herausforderung gewöhnt und sind besser dazu imstande Input von außen anzunehmen.

Doch was heißt dies für Paare, die Kinder wollen und merken, dass Sie aneinander vorbei kommunizieren? Diese Paare sollten vorab aktives Zuhören und Entschlüsseln miteinander üben. Und somit die Kommunikationsdichte in ihrer Beziehung erhöhen. Durch Einsatz dieser Kommunikations-Werkzeuge in ihrem Alltag, stärken Sie die Beziehung und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit besser und unbeschadeter durch die Zeit nach der Geburt ihres ersten Kindes bzw. der Kinder zu kommen.

3 Tipps, wie Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten erweitern können

1. Machen Sie den Test: Sie sollten 5x mehr positive als negative Kommunikation im Alltag miteinander erleben. Den kostenlosen Test, mit dem Sie selbst feststellen können wie es in Ihrer Beziehung ist finden Sie hier .

2. Kaufen Sie einen Beziehungskoffer um 69 Euro: Darin finden Sie 7 verschiedene Kommunikations-Werkzeuge mit denen Sie aktives Zuhören und Entschlüsseln ebenso wie Selbstbild-Fremdbild kennen lernen und vertiefen können. Mehr zum Inhalt und zum Shop finden Sie hier und auf meiner Beziehungskoffer-Facebook-Seite.

Ein Blick in Deinen Beziehungskoffer

3. Machen Sie einen Beziehungs-Check: Ob alleine oder mit ihrem Partner / ihrer Partnerin.: Finden Sie heraus wie es um Ihre Beziehung steht. Gemeinsam gehen wir die wesentlichen Themen einer Beziehung (Partnerlandkarte, das Verhältnis positiver und negativer Kommunikation zueinander, Sex, Kinder, Ehe, Nähe, etc.) durch. Erlauben Sie sich einen Perspektivenwechsel und versuchen Sie damit neue Standpunkte einzunehmen. Entwickeln Sie allein oder gemeinsam einen Handlungsplan für die nächsten 6 – 12 Monate. Mehr dazu finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und VIEL SPASS beim KOMMUNIZIEREN 🙂

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Wie baue ich eine stabile Kommunikationsbrücke in meiner Beziehung?

Kommunikation ist das Herzstück jeder Beziehung und eine Kommunikationsbrücke ist das Skelett, auf der die Komunikation aufbaut. Am Anfang einer Beziehung läuft die Kommunikation wie geschmiert. Jeder Wunsch wird von den Lippen gelesen. Mit den Tagen, Wochen, Monaten und Jahren tauchen die ersten Kommunikationslücken auf. Diese waren vielleicht schon immer da. Oder sie enstehen dadurch, dass sich Kommunikation abnützt. Also was tun? So früh wie möglich, gilt es Kommunikationsbrücken zu bauen.

Komm, lass uns eine Kommunikationsbrücke bauen....
Komm, lass uns eine Kommunikationsbrücke bauen….

Was ist eine Kommunikationsbrücke?

Stellen wir uns eine Brücke vor. Sie hat mehrere Pfeiler. Auf die Beziehung umgemünzt bedeutet dies, dass eine Beziehung von mindestens zwei Menschen getragen, aufgebaut und gestaltet wird. Ebenso wie von deren Kommunikation, Liebe, Wertschätzung, Aufmerksamkeit und – ganz wichtig – von deren Zeit füreinander. Damit gemeint ist die Zeit in der es außer der Beziehung nichts gibt. Da gibt es kein Fernsehen, kein Handy, keine Zeitung, kein Internet. Es gibt „nur“ Zeit in der wir miteinander sprechen. Dies ist die Ausgangslage für den Aufbau einer Kommunikationsbrücke.

Phase 1: Vorbereitung für den Brückenbau

1. Bereitet den Raum /Ort für Eure Kommunikationsbrücke vor: Wichtig ist dabei, dass die klassischen Quellen der Ablenkung, wie z.B. Fernsehen, Mobiltelefone oder Radio ausgeschaltet werden. Solltet ihr Kinder haben, gilt es einen Zeitpunkt zu finden, wo ihr nicht abgelenkt werden könnt durch aktuelle Bedürfnisse und Fragen der Kinder.

2. Sprecht miteinander: Versucht nicht über den Alltag, Beruf oder Kinder miteinander in dieser Zeit zu sprechen. Sondern sprecht darüber was Ihr gemeinsam für Ziele und Wünsche habt. Findet heraus wohin der gemeinsame Weg gehen soll. Sprecht darüber wie es euch geht.

Kommunikation neu erleben
Kommunikation neu erleben

Phase 2: Brückenpfeiler (= DU und ER/SIE) werden etabliert

3. Drückt Eure Bedürfnisse aus: Erzähle Deinem Partner / Deiner Partnerin von Deinen persönlichen Träumen. Rede darüber wo Du Freiräume benötigst. Wo Du Dich stark fühlst und wo nicht.

Phase 3: Brücke wird auf Brückenpfeiler gebaut /darüber gelegt

4. Aktives Zuhören: Jetzt geht es an das Eingemachte. Die Königskunst des Brückenbaus ist das aktive Zuhören und das Entschlüsseln. Dein Partner / Deine Partnerin beginnt nun damit die Brücke zu bauen. Er / Sie hört aktiv zu und wiederholt das was er/sie gehört hat.

Ein Beispiel zum Ausprobieren
Ein Beispiel zum Ausprobieren

5. Entschlüsseln: Hinterfrage Begriffe die Dir nicht klar sind. Gebe Deinem Partner / Deiner Partnerin Gelegenheit dazu, zu erklären was genau gemeint ist. Entschlüssele die Beziehungs-Begriffe. Erkläre wie und wo Dein Partner / Deine Partnerin Dir helfen kann.

So entsteht die Kommunikationsbrücke in Eurer Beziehung. Auf dieser Brücke kann ein Austausch stattfinden. Entlang dieser Brücke könnt Ihr über alle Beziehungs-relevanten Themen sprechen.

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Phase 4: Regelmäßiger Brückenservice (= Beziehungspflege)

Jetzt steht die Kommunikationsbrücke. Regelmäßige Wartung ist erforderlich, indem Du mit Deinem Schatz immer wieder 2er-Zeit verbringst. Das ist Zeit in der ihr

  • miteinander (z.B. ohne Kinder) Spaß habt
  • eine Beziehungsreise erlebt
  • über die aktuellen Bedürfnisse, Ziele und Wünsche miteinander sprecht.
Erlebe auf Eurer Beziehungsreise Kommunikation neu
Erlebe auf Eurer Beziehungsreise Kommunikation neu

Viel Spaß beim Brückenbau und beim Brückenservice. Ihr könnt mir gerne Eure persönliche Brückengeschichte erzählen. Dabei interessiert es mich zu hören was für Euch die wichtigsten Teile / Bestandteile der Brücke, äh Beziehung sind.

 

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Von der Marriage Week zum Valentinstag

Was stört mich am Valentinstag? Es ist nur ein Tag. Beziehungspflege braucht mehr Zeit. Diesen Gedanken hat Richard Kane 2007 weiter gedacht und die Marriage Week ins Leben gerufen. Mittlerweile wird Marriage Week in 21 Nationen gefeiert, inclusive Österreich, Deutschland und die Schweiz.

Bild: © Photos.com/Thinkstock
Bild: © Photos.com/Thinkstock

Was bringt diese Initiative für Ihre Beziehung?

Beziehungspflege und beziehungsrelevante Themen wie aktives Zuhören und Entschlüsseln werden in den Vordergrund gestellt. Eine Woche lang können Paare an Angeboten aller Art teilnehmen. Dabei steht für die Paare der Wohlfühlfaktor im Vordergrund.

Seit 2014 wird Marriage Week auch in Österreich gefeiert. Auf der Internet-Seite www.marriageweek.at finden Sie Veranstaltungen und Aktionen, die in der Woche vom 7.2. bis 15.2. laufen. Darunter findet sich auch ein Aktionsangebot zum Beziehungskoffer, in der Höhe von 20 Euro Rabatt bei Kauf eines roten oder blauen Beziehungskoffers zwischen 8.2. und 15.2.2014. Einfach weil ich denke, dass es eine gute Sache ist Beziehungspflege in den Vordergrund zu stellen und positiv zu thematisieren.

Ich wünsche viel Spaß bei der Marriage Week 2014.

Verschiedene (gratis) GeschenksIdeen bzw. Beziehungspflege-Ideen finden Sie hier.

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Worte als Waffen? 3 Schritte zum „Abrüsten“ der Kommunikation in der Beziehung

Die zerstörende Wirkung von Worten in der Kommunikation erleben wir fast jeden Tag. Die Sängerin Birdy hat dies in einem Lied gut getroffen:

“ If you use your words as a weapon, then as a weapon I´ll shed no tears.“ (Lied: Words as a weapon.)

Wann sind Worte Waffen? WennNicht streiten sonder Kompromissbereitschaft zeigen Goodshoot Thinkstock

  • sie unter die Gürtellinie gehen.
  • es darum geht den Partner / die Partnerin zu verletzen, zu demütigen,
  • es wichtiger ist eine Diskussion zu gewinnen („Gefecht“?) als herauszufinden, worum es eigentlich geht.

Was tun, wenn mein Partner / meine Partnerin Worte als Waffen einsetzt?,

  • Zuhören, ohne die eigene Position vorzubereiten
  • Erst die eigene Postion / das eigene Interesse ins Spiel bringen, wenn Sie ganz genau verstanden haben, was Ihr Partner / ihre Partnerin eigentlich von Ihnen will.

Wie geht das? Wenn Sie sich in einer heißen Diskussion miteinander befinden, in der es um gewinnen, Recht haben, im Recht sein geht, dann versuchen Sie folgendes:

  1. Hören Sie zu. Sprechen Sie nur wenn Sie nachfragen, um herauszufinden was Ihr Partner / Ihre Partnerin gesagt hat.
  2. Stellen Sie Verständnisfragen zu dem was ihr Partner / ihre Partnerin gesagt hat. Tun Sie dies solange bis Ihr Partner / ihre Partnerin das Gefühl hat, dass sie genau verstehen was er/sie sagen wollte.
  3. Halten Sie es mindestens 3 Minuten lang aus nicht ihren eigenen Standpunkt einzubringen. Tun sie dies erst wenn sie von ihrem Partner / ihrer Partnerin darum gebeten werden.

Lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen dabei ergangen ist. Am Anfang mag es sehr schwierig sein. Mit der Zeit lernen Sie wieder aktiver zuzuhören. Und Ihre Worte nicht als Waffen, sondern als Vehikel Ihrer Gefühle und Bedürfnisse zu verwenden.

Gutes Gelingen 🙂

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Closeness Communication Bias: Warum wir unsere Kommunikationsfähigkeit überschätzen

Hat er mich verstanden?
Hat er mich verstanden?

Wie sieht Deine Kommunikation im Beziehungs-Alltag aus? Bei unseren Freunden und Partnern gehen wir eher davon aus, dass sie uns verstehen als bei fremden Personen. Dies ist an und für sich nachvollziehbar, aber falsch. Wenn wir mit unserem Mann/ unserer Frau kommunizieren, können wir leider nicht davon ausgehen, dass diese uns besser bzw. eher verstehen als ein Mensch, den wir zum 1. Mal treffen. Nicht zuletzt weil wir uns bei fremden Personen  – der berühmte erste Eindruck – viel mehr Mühe geben klar zu sein.

Boaz Keysar, Psychologieprofessor der Universität Chicago, hat gemeinsam mit anderen Kommunikations-Experten in einer Studie herausgefunden, dass die Kommunikation eines Paares einer Illusion der Einsicht unterliegt.

Illusion der Einsicht (Illusion of Insight)

Wenn wir einem neuen Menschen / einer fremden Person begegnen, so gehen wir nicht automatisch davon aus, dass diese uns versteht. Wir geben uns mehr Mühe unsere Ideen und Gedanken mitzuteilen und zu beschreiben.

Bei Freunden nehmen wir fälschlicherweise an, dass diese uns besser verstehen. Daher kommunizieren wir weniger eindeutig und hören damit auf Dinge zu erklären, die nicht eindeutig sind.

Was bedeutet dies nun für die Paarbeziehung bzw. unsere Kommunikation miteinander?

Obwohl wir viel Zeit mit unserem Partner / unserer Partnerin verbringen, bedeutet dies nicht, dass wir aufhören können einander genau mitzuteilen was wir denken, bzw. worüber wir gerne miteinander sprechen möchten. Das Entschlüsseln von Botschaften und Begriffen bleibt eine wesentliche Kommunikationsaufgabe in der Paarkommunikation.

In der Paarkommunikation bedeutet dies, dass der zweite Schritt des „3-Satzes der Paarkommunikation“ von Carl Konrad Lorenz bestätigt wurde:

  • Gesagt ist nicht gehört (Schritt 1)
  • Gehört ist nicht verstanden (Schritt 2)
  • Verstanden ist nicht einverstanden (Schritt 3)
Closeness Communication Bias – wie können wir ihn ausschalten?

Wenn wir etwas sagen und unser Partner / unsere Partnerin hat es gehört, dann gehen wir auch davon aus, dass dieser /diese es verstanden hat. Der Closeness Communication Bias belegt genau das Gegenteil.

Was tun, damit wir nicht dem Communication Bias unterliegen?

1. Hinterfragen, hinterfragen, hinterfragen: Höre nicht auf nachzufragen, was Dein Schatz meint, wenn er/sie etwas sagt. Denn nur so kannst Du herausfinden, worum es eigentlich geht. Dies ist anstrengend für beide, insbesondere wenn Du davon ausgehst, dass Kommunikation ja einfacher werden sollte. Aber es lohnt sich, wenn Du nicht der Illusion der Einsicht unterliegen willst.

2. Entschlüsseln lernen: Das Entschlüsseln von Begriffen ist eine Kunst. Denn wir verwenden Begriffe (z.B. Respekt, Wertschätzung, Kontrolle, Vertrauen, Pünktlichkeit) ohne genau zu wissen was wir genau damit meinen. In der Paarkommunikation ist dies noch mehr der Fall, da sich Kommunikation mit der Zeit abnutzt und somit weniger zugehört und mehr geredet wird. Eine Möglichkeit Entschlüsseln interaktiv und mit viel Spaß zu erleben und zu üben besteht durch die Spiele-Box für Paare bzw. der Beziehungs-Reise.

3. Paarkommunikationsanalyse: Worüber sprechen wir eigentlich miteinander? Wenn Du ein Gefühl dafür bekommen willst wie oft und wie lang ihr miteinander im Alltag sprecht bzw. worüber, so besorge Dir die Paarkommunikationsanalyse. Damit kannst Du feststellen inwiefern Du dem Closeness Communication Bias unterliegst. Du verschaffst Dir einen ersten Überblick und einen Vergleich, ob ihr als Paar ähnliche Ansichten über eure Paarkommunikation habt.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen beim Entschlüsseln und Zuhören. Und viel Spaß, sowie Aha-Erlebnisse 🙂

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Der vermeintliche Einfluss der Eltern auf unsere Beziehung

Die Macht der Eltern: Wir prägen unsere  Kinder. Oder  tun wir dies doch nicht? Laut „The blank slate“ von Steven Pinker ist nicht unsere Erziehung wesentlich, sondern vielmehr  unsere Gene und die Umgebung in der Kinder aufwachsen. Unsere Kinder werden

  • zu 50% durch unsere Gene,
  • zu 10% durch unsere Erziehung (shared environment)  und
  • zu 40% durch ihre Umgebung (= unique environment wie Freunde, Schule, etc.) beeinflusst und geprägt.

Selbiges gilt für uns selbst. Und unsere eigenen Eltern. Und was hat das mit Beziehungen zu tun?Füße_Kind_Erwachsener_Herbert_Flickr

Die persönlich relevante Frage, die für unsere Beziehung wertvoll ist lautet Wer oder was hat uns selbst geprägt? Von wem habe ich kommunizieren, streiten oder  diskutieren gelernt bzw. kopiert?Wir denken es sind die Eltern, denn das haben wir am Öftesten gehört und gelesen. Doch vielleicht waren es nicht die Eltern. Sondern (siehe oben) jemand aus unserem Umfeld, deren Kommunikationsmuster (d.h. auch Streitmuster und Konfliktverhalten) wir verinnerlicht haben. Das sind die Vorbilder, die uns auf dem Weg zu unseren PartnerInnen leiten. Das ist oft sehr unbewusst. Denn der neue Partner, die neue Partnerin sieht oft nicht so aus wie  unser von uns im Herzen verehrter oder getragener Elternteil bzw. ein mögliches anderes Vorbild. Doch im Verhalten, in den Werten gibt es  vielleicht Ähnlichkeiten.

 Wie finden wir diese Werte heraus? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Durch Kommunikation: Setzen Sie sich zusammen und sprechen Sie darüber, wie bei Ihnen zuhause und in Ihrem Umfeld kommuniziert wurde. Und schauen Sie sich an, was davon für Sie persönlich, für ihhren Partner/Ihre Partnerin und für die Beziehung passt. Orientieren Sie sich an den 5 W´s und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wer waren Ihre wichtigsten Bezugspersonen? Wer sind Ihre Vorbilder? Was an Ihnen haben Sie gerne übernommen, bzw. würden Sie gerne übernehmen? Schreiben Sie sich dies auf bevor Sie die nächsten Fragen beantworten. Je nachdem wer das Vorbild war, passen die Fragen besser bzw. schlechter. Da wir oft über unsere Eltern und ihren Einfluss nachdenken, habe ich sie als „Platzhalter“ für Gene und Umgebung als Einflussfaktoren auf unsere Erziehung und Werte herangezogen. Verändern Sie daher die Fragestellungen, falls es nicht passend erscheint.
  • Vorbilder (Eltern / Umgebung): Wer hat geredet / gestritten / geschwiegen? Wer hat angefangen? Wer hat aufgehört? Wie ist das bei Ihnen im Vergleich?
  • Wo haben Ihre Eltern miteinander (nicht) geredet und wie machen Sie das selbst? Was würden Sie daran gerne ändern?
  • Wie haben Ihre Eltern miteinander gesprochen? Offen / verdeckt? Direkt / indirekt? Laut oder leise?
  • Worüber haben Ihre Eltern miteinander gesprochen? War es eher positive oder negative Kommunikation? Wie war das Verhältnis von positiver und negativer Kommunikation? 5:1 oder schlechter? Wie ist es in Ihrer eigenen Beziehung?
  • Wie oft haben Ihre Eltern miteinander gesprochen? Und wie oft tun Sie dies miteinander? Wie viele Störquellen der Kommunikation kennt Ihre Beziehung

2. Durch eine Partnerlandkarte: Hier sind die Fragen vorgegeben und Sie können sich anhand des Vordrucks darüber austauschen, wie es bei Ihnen zuhause war. Nutzen Sie es immer wieder, um zu sagen was Ihnen daran gefallen hat. Und was Sie gerne in der eigenen Beziehung erleben und auskommunizieren würden. Die Partnerlandkarte können Sie im Rahmen einer Beziehungsreise erkunden.

3. Durch eine Beziehungsreise: Die Beziehungsreise ist  ein Teil des von mir erfundenen Beziehungskoffers. Sie beantworten gemeinsam Fragen und reisen somit miteinander von der Beziehungwüste bis ins Beziehungsparadies. Durch verschiedene Kommunikations-Werkzeuge erleben Sie Werkzeuge wie Aktives Zuhören und Entschlüsseln. Im Unterschied zu den oben genannten Methoden (Punkt 1 und Punkt 2) ist die Beziehungsreise spielerisch und erlaubt auch mit Fragen aus dem ernsten Beziehungs-Teil auszusteigen und einfach nur miteinander Spaß zu haben. Dafür werden nicht automatisch alle Teile die z.B. in der Partnerlandkarte angesprochen werden abgedeckt.

Tipp: Sehen Sie die obige Übung als einen Anstoß zum Gedankenaustausch. Letztendlich geht es darum Klarheit darüber zu gewinnen, welche Werte Sie selbst haben und wie die Werte Ihrer Partnerin / ihres Partners aussehen. Eine Kurzzusammenfassung von Steve Pinkers Buch finden Sie in dem TED-Vortrag von Steven Pinker.

Ohne dieses Wissen geht es nicht. Spätestens wenn Kinder in die Beziehung kommen müssen wir diese Werte weiter vermitteln können und wollen.  Bzw. ein Umfeld für die Kinder schaffen, in dem diese Werte (vor)gelebt werden.  Vorher jedoch sollten wir die Werte kennen. Und zwar unsere eigenen und die unserer PartnerInnen.

Quelle Buch: The blank slate

Quelle Foto: Herbert Haderer

 

 

 

 

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Alltag in der Paarbeziehung: Die Kunst des Gedankenlesens

Kommunikation zwischen Menschen nutzt sich ab. Darüber habe ich hier schön öfter geschrieben. Trotzdem erwarten wir uns, dass der Partner/ die Partnerin weiß, was wir wollen, wünschen und denken. Weil er/sie uns ja schon so lange kennt. Diese Erwartung hat viel damit zu tun, dass wir Bedürfnisse haben, die wir schwer ausdrücken können. Und uns daher wünschen, dass der Partner diese Bedürfnisse erraten kann. Daher nehmen wir oft an, dass eine Andeutung reicht, damit der Partner / die Partnerin spürt, dass was nicht stimmt oder was wir uns wünschen.

In der Realität reichen Andeutungen nicht. Denn – große Überraschung – kein Partner / keine Partnerin ist dazu imstande Gedanken zu lesen. Auch wenn dies wünschenswert wäre. Vielmehr ist es umgekehrt. Mit der Zeit sind wir immer weniger dazu imstande, Andeutungen zu verstehen und Wünsche intuitiv zu erfüllen. Der Grund dafür ist der Beziehungsalltag, der oft mit praktischen Alltagsschwierigkeiten gefüllt ist.

Also was tun damit mein Partner die Kunst des Gedankenlesens erlernt? Stellen Sie sich vor Sie sind dazu imstande alle ihre Bedürfnisse in Worten klar auzudrücken. Dann könnte ihr Partner / ihre Partnerin tatsächlich verstehen was sie wollen und ihre Gedanken – die die Basis ihrer Wortmeldungen sind – auch „lesen“, wenn sie  diese Gedanken aussprechen.

Und wie geht das? Kommunikation ist keine Hexerei. Sie ist auch keine Zauberei. Kommunikation ist harte Arbeit.

Kommunikation ist

  • Genau sagen was ich will. Wichtig ist es, dabei von den eigenen Bedürfnissen zu sprechen und nicht das Verhalten des Partners zu beschreiben, zu kritisieren oder zu bewerten.
  • Keine Andeutungen machen.
  • Konflikten nicht aus dem Weg gehen.
  • Klare Sprache, ohne Anwendung der apokalyptischen Reiter. Und in einer Dosierung / Menge, die mein Partner / meine Partnerin absorbieren und verdauen kann.

Somit braucht Kommunikation Zeit. Sowohl für den Sender als auch für den Empfänger des zu lesenden Gedanken.

Und was ist wenn ich etwas nicht verstehe? Bin ich dann kein Gedankenleser? Nein, dann sollten Sie nachfragen bis Sie alles verstanden haben. Entschlüsseln ist ein wichtiges Kommunikations-Instrument, mit dem Sie Klarheit für Sich und für ihren Partner / ihre Partnerin herstellen. Fragen Sie nach bis Sie das Gefühl haben zu wissen was ER/SIE wirklich wünscht und will. Und VOILA, schon sind Sie zum Gedankenleser geworden. Viel Erfolg 🙂

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Studie: TV und Telefonieren wichtiger als Partnerschaft, Kinder und Sex

Partnerschafts-Check: Was machen Deutsche und Österreicher in ihrer Freizeit gerne? Seit vielen Jahrzehnten ist Fernsehen mit über 90% an erster Stelle. Mittlerweile sind Telefonieren und Radio auf Rang 2, 3 und 4. Erst dann kommt die Familie. An 8. Stelle folgt die Beziehung im Ranking der Freizeitbeschäftigung mit „Zeit mit dem Partner verbringen“. D.h. es gibt 7 Dinge, die wir lieber tun in unserer Freizeit als Zeit mit dem Partner zu verbringen. An 13. Stelle kommt „Mit Kindern spielen“ und an 14. Stelle Erotik und Sex. Kein Wunder, dass Paare Schwierigkeiten bei der Kommunikation und im Bett haben. Zeit zu zweit in einer glücklichen Beziehung

Das Zentrum für Zukunftsstudien der Fachhochschule Salzburg GmbH stellte in Deutschland und Österreich folgende Frage: Wie häufig üben die Österreicher und Deutschen folgende Freizeitaktivität aus? Dazu befragten Sie (face to face) 1000 Personen in Österreich und 4000 Personen in Deutschland.

Wenn wir in unserer Freizeit lieber Fernsehen, Kuchen Essen, telefonieren und Radio hören, ist es kein Wunder, dass die Beziehungspflege auf der Strecke bleibt. Denn wie sollen wir es denn schaffen glückliche Beziehungen zu führen, wenn wir dafür keine Zeit verwenden wollen. Bzw. es uns wichtiger ist berieselt zu werden (z.B. Fernsehen und Radio) und nicht direkt mit Menschen zu kommunizieren (z.B. Handy und Internet).

Erschreckend für mich ist der Umstand, dass Fernsehen die wichtigste Freizeitbeschäftigung darstellt. Laut Studie läuft der Fernseher oft als Hintergrundberieselung. Im Vordergrund kann dann gegessen, telefoniert und geredet werden. Wenn Sie mal erlebt haben, wie es ist mit jemandem zu telefonieren oder gemeinsam zu essen, während der Fernseher läuft, wissen Sie was Ablenkung bedeutet. Denn die Augen und das Gehirn sind mit den Bildern, die Ohren mit den Geräuschen beschäftigt, während Sie miteinander sprechen. Geben Sie noch 1-2 Kinder dazu die gleichzeitig essen, oder ein Handy dass einer am Tisch bedient und das Tohuwabohu ist perfekt.

Also was  tun? Hier einige Tipps:

  • Schalten Sie den Fernseher aus, wenn Sie nachhause kommen.
  • Legen Sie ihr Handy am Eingang auf die  Seite. Nehmen Sie es erst wieder zur Hand, wenn Sie die Wohnung wieder verlassen. Schaffen Sie das?
  • Verbringen Sie Essenszeiten ohne Störquellen, wie Fernsehen und Handy. Nehmen Sie sich vor mindestens eine Stunde am Tag ohne TV, Internet, Radio und – wenn möglich Kinder – miteinander zu verbringen. Zum Beispiel wenn die Kinder eingeschlafen sind. Oder wenn Sie keine Kinder haben, beim Abendessen. Versuchen Sie es. Sie werden sehen – es macht Spaß!

Erst dann ist es möglich, aktiv zuzuhören und zu entschlüsseln. Denn diese Kommunikations-Werkzeuge sind für eine aktive Kommunikation in der Sie sich austauschen erforderlich. Sonst nutzt sich die Kommunikation und damit die Beziehung ab. Dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie sich nicht mehr so nah sind. Oder das Gefühl haben ER/SIE hört nicht (mehr) zu. Denn es ist IHRE WAHL, ob Sie in Ihrer Freizeit Fernsehen, Telefonieren oder miteinander reden möchten.

Quelle Foto: Kiss von Jeremy Vandel (Flickr)

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Wie geht „richtiges“ Kommunizieren?

Ich sitze mit einem Paar zusammen, das bei mir einen Beziehungs-Check macht. Ich versuche herauszufinden, wie dieses Paar miteinander kommuniziert. Beide sind seid einigen Jahren zusammen und beide haben keine augenscheinlichen Konflikte. Sie machen den Check bei mir, um herauszufinden, ob alles passt. Als Vorsorge-Maßnahme. Als ersten Schritt sehen wir uns ihre Kommunikations-Kultur an.

Ich unterscheide hier zwei Typen an Paarkommunikation. Die eine Gruppe sind die Vielredner. Sie tauschen jeden Tag bis zu 10.000 Worte miteinander aus. Erzählen sich gegenseitig alles, was in der Arbeit, zuhause, mit den Kindern, etc. passiert ist. Das Ziel: Bescheid wissen. Der Vorteil: Wichtige Kommunikations-Werkzeuge wie „Entschlüsseln von Begriffen“ und „aktives Zuhören“ werden in den Alltag integriert. Der Nachteil: Diese Kommunikationsform braucht Zeit. Andere „Lieblingsaktivitäten“ wie Fernsehen, mit Freunden unterwegs sein, Sport machen müssen damit unter einen Hut gebracht werden.

Die zweite Gruppe sind die Schweiger. Es wird wenig gesprochen. Die Sätze die gesprochen werden sind kurz. Das Wesentliche wird ausgedrückt. Es gibt lange Pausen zwischen den Sätzen. Jeder denkt gut nach, bevor er spricht. Das Ziel: Nichts unüberlegtes sagen. Der Vorteil: Ruhige Kommunikation, wenig Missverständnisse. Der Nachteil: Oft fehlen die Worte für „Beziehungs-Themen“, weil die Übung sich miteinander auszutauschen fehlt. Abwesenheit von Kommunikation kann zu Eiszeit in der Beziehung führen. Wortlosigkeit macht es schwerer in Krisenzeiten herauszufinden worum es geht, bzw. anzusprechen was einen stört.

Das Paar vor mir gehört zu den Schweigern. Der Beziehungs-Check beginnt daher mit einer Entschlüsselungs-Übung. Damit ich feststellen kann, ob er/sie wichtige Beziehungsbegriffe wie Wertschätzung, Nähe und  Zärtlichkeit in die eigene „Beziehungs-Sprache“ übersetzen kann. Weiß er/sie was gemeint ist, wenn der Partner / die Partnerin einen Wunsch äußert? Oder glauben beide einander „blind“ zu verstehen? Weil sie schon so lange zusammen sind…

Darauf folgt eine Übung zum Thema Selbstbild-Fremdbild. Wie weit gehen die Vorstellungen auseinander bei gemeinsamen Zukunftsprojekten? Woll will das Paar in 5 oder 10 Jahren sein? Wer unterstützt hier wen? Ist es Zeit für eine Neuaufteilung der Aufgaben? Eine Veränderung der Rollen?

Nach einigen Terminen ist das Paar dann soweit. Sie haben sich einen Überblick verschafft über die relevanten Beziehungs-Themen. Und dabei einige praktische Übungen ausprobiert, die sie  zuhause (immer wieder) anwenden wollen. Denn Kommunikation nutzt sich ab. Und das kann Beziehungen auch passieren. Dass sie sich abnutzen. Es sei denn das Paar kümmert sich um die Beziehung. Nimmt sich eine gemeinsame Auszeit. Richtet den Blick auf das Gemeinsame, auf das Verbindende und auf die Dinge, die nicht so gut laufen. Ein Beziehungs-Check ist die Gelegenheit gemeinsam neue Positionen auszuloten. Oder einfach herauszufinden wie es weiter gehen soll. Danach – so berichten die meisten Paare – ist es einfacher, leichter miteinander über „schwierige“ Themen (z.B. Sex, Nähe, Hausarbeit, Geld) zu sprechen. Vorausgesetzt die Beziehungspflege wird aufrecht erhalten.

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Kennen Sie die hohe Kunst der Beziehungspflege?

Wie sieht Ihre Beziehungspflege aus?
Beziehungspflege durch positive Kommunikation

Kommunikation ist die hohe Kunst der Beziehungspflege. Wir lernen diese Kunst zuhause von unseren Eltern. Wir kopieren ihren Kommunikations-Stil, den die Eltern miteinander „pflegen“. Wir lernen als Kinder 1:1, wie die Eltern es machen mit der Kommunikation. Laut, oft, wenig, eisig, untergriffig, respektvoll, positive oder negative Kommunikation. Und mit diesem Kommunikationsverhalten stürzen wir uns dann mehr oder weniger erfolgreich in die eigene Welt der Beziehungen.

Doch meistens wissen Paare nichts darüber, was sie von zuhause mitbekommen haben. Denn die Eltern erklären ihren Kindern nicht wie sie mit ihrem Partner / ihrer Partnerin kommunizieren. Sie tun es einfach. Und die Kinder nehmen es einfach mit. Und wenden diese Art der Kommunikation dann in ihren Beziehungen an.

Natürlich ist es  nicht immer so. Nur sehr oft. Denn Kinder kopieren Kommunikation. Wenn die Eltern wortgewandt sind und viel reden  (z.B. mit dem Kind) so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Kinder einen großen Wortschatz erlernen. Tun Eltern dies nicht, so ist die Gelegenheit von den Eltern zu lernen bzw. zu kopieren geringer. Und das färbt ab auf die eigenen Kommunikationsfähigkeiten. Ebenso kopieren Kinder die Kommunikation zwischen den Eltern.

Die Startposition für Beziehungspflege hängt somit von den eigenen Kommunikationsfähigkeiten ab. Dazu kommt der Umstand, dass die Kommunikationsdichte in Beziehungen mit der  Zeit abnimmt. Denn unsere Ohren werden über die Monate und Jahre „fauler“. Bzw. wir hören immer wieder die gleichen Worte, erleben ähnliche Abläufe im Beziehungsalltag. Und beginnen somit Annahmen zu treffen basierend  auf unseren Erfahrungswerten.

Oft bedeutet dies, dass wir die Veränderungen im Kommunikationsverhalten nicht mehr wahrnehmen. Wir sind so im Beziehungsalltag verstrickt, dass es schwierig ist festzustellen, wo sich die Beziehung gerade befindet. Trocknet sie aus? Oder gibt es Schwierigkeiten beim Entschlüsseln von Begriffen?

Wie können Sie dies feststellen? Indem Sie sich die Kommunikation im Alltag miteinander anschauen. Oder den Blick in die Zukunft richten und feststellen, wie es mit gemeinsamen Projekten und Plänen aussieht. Sie können auch spielerisch miteinander Kommunikations-Werkzeuge auffrischen. Oder ganz einfach einen Tag lang „nur“ aktiv zuhören.

Denn die Entscheidung zur Beziehungspflege ist eine Entscheidung für die Beziehung. Eine Entscheidung mehr positive als negative Kommunikation miteinander zu erleben. Und auch eine Entscheidung den eigenen Kindern positive Kommunikation vorzuleben. Damit sie dann „später“ es „leichter“ haben.

Spielerische Kommunikation für Paare finden Sie im Beziehungskoffer, der 7 verschiedene Kommunikations-Werkzeuge enthält.  Die hohe Kunst der Beziehungspflege können Sie auch ohne Beziehungskoffer erlernen. Indem Sie miteinander kommunizieren und aktiv zuhören, entschlüsseln sowie dafür sorgen, dass das Verhältnis zwischen positiver und negativer Kommunikation 5:1 ist.

Zeigen Sie ihren Kindern, ihren Freunden und ihrer Familie wie es geht. Mit Spaß und spielerisch. Im Alltag und im Urlaub. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim gemeinsamen Erleben und Durchleben der Beziehungspflege.