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Smartphones: Der Liebeskiller im Beziehungsalltag

Mobiltelefonie erlaubt uns überall erreichbar zu sein. Das wir dies gerne sind, zeigt mir der tägliche Blick auf meine Mitmenschen in der U-Bahn oder in anderen öffentlichen Bereichen. Smartphones ziehen uns in ihren Bann mit Online-Spielen, Social Networks wie Facebook und Apps wie Whatsapp.business people

Die Auswirkung der Smartphone-Nutzung auf die Beziehung ist verheerend. Aus „always on“ wird „always off“. Wir sind zwar physisch anwesend, dafür aber psychisch abwesend. Laut einem Zeit-Artikel sind 40% der unter 30-jährigen eifersüchtig auf die Zeit, die ihre PartnerIn mit dem Smartphone verbringen.

Zwei alltägliche Beispiele, die mir dazu einfallen:

Beim Essen: Wir sitzen und sprechen miteinander und das Smartphone brummt oder biept: Der Blick – und damit die Aufmerksamkeit- wandert automatisch zum Mobiltelefon, um zu sehen ob es etwas Wichtiges ist.

Beim Telefonieren: Es brummt während wir mit jemanden sprechen. Wir lassen die Person am anderen Ende des Telefons weitersprechen, während wir uns ansehen was da wichtiges „reingekommen“ ist.

Kein Wunder also, dass Smartphones zu Eifersucht in der Beziehung führen. Denn eigentlich ist es die „neue Freundin“, der „neue Freund“, bzw. das elektronische Familienmitglied mit dem wir gerne und immer länger unsere Zeit verbringen.

Britta Stracke, eine Studentin an der Universität Mannheim, versucht in ihrer Masterarbeit zum Thema  „Mein Partner, sein Smartphone und ich – Der Einfluss exzessiver Smartphone-Nutzung auf die Beziehungszufriedenheit“ herauszufinden, inwiefern die exzessive Smartphone-Nutzung zu einer gesteigerten Smartphone-Jealousy (die durch die Smartphone-Nutzung des Partners induzierte Eifersucht) führt und inwieweit  diese die Einschätzung der Beziehungszufriedenheit beeinflusst. Das Ergebnis sollte 2015 vorliegen und wird hoffentlich zu einigen weiteren Erkenntnissen führen.

Tipps, was Sie selbst gegen „elektronische Eifersucht“ tun können bzw. was sie selbst dafür tun können, dass ihre Beziehungszufriedenheit steigt finden Sie hier.

 

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2 Gedanken zu „Smartphones: Der Liebeskiller im Beziehungsalltag

  1. Hallo Walter,

    Danke für Deinen Kommentar. Ich habe die Studie aus dem Artikel entfernt, da sie nur bis 7.10. online war. Ich erwarte die Auswertung im Laufe des Jahres 2015 und bin selbst gespannt auf die Resultate. Den Fragebogen hatte ich selbst ausgefüllt und war überrascht, dass meine Handynutzung um so viele höher war als ich dachte.

    Der Artikel-Link sollte jetzt wieder funktionieren. danke für den Hinweis. Ich habe den Artikel direkt hier eingefügt: http://beziehungsblog.bred.at/aktuelle-studie-tv-und-telefonieren-2012-wichtiger-als-partner-kinder-und-sex/

    Ein Hinweis zum Thema Kindergarten-Posting. Bei „uns“ im Kindergarten wird Fotografieren erlaubt mit dem Hinweis, dass die Bilder nicht online gestellt werden dürfen. Die Eltern mussten vorab bei ihren Kindern sagen ob sie wünschen, dass die eigenen Kinder fotografiert werden und was dann mit den Bildern passieren darf.

    Eine Idee die mir noch einfällt wäre eine gemeinsame Paarkommunikationsanalyse. Hier könntet ihr sehen wieviele Minuten ihr miteinander am Tag sprecht und worüber. Wenn sich für beide ein hoher Mobilnutzungs-Anteil ergibt ist die Paarkommunikationsanalyse vielleicht ein guter Anfang um Regeln gemeinsam zu definieren wo und wann ein „detox“ Sinn macht.

    lG

    Sebastian Bred

  2. Leider ist der Fragebogen nicht mehr verfügbar, der Verweis “ was sie selbst dafür tun können, dass ihre Beziehungszufriedenheit steigt finden Sie hier“ funktioniert leider nicht.

    Meine Partnerin ist sehr stark Handysüchtig, ich würde schätzen dass es täglich 4 Stunden sind die sie wischend, tippend vorm Handy verbringt, obwohl wir 2 Kinder haben!
    Internet, Facebook, Whatsapp, usw, exzessive Nutzung.
    Heute war ein Fest im kindergarten auf dem sie fotografiert und sofortdie Bilder gepostet hat!

    Unglaubliche Verdummung der Gesellschaft, unfähig den Moment zu geniessen, anstatt wird er fotografiert.

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